Beiträge

Beitragsregelungen für Förderer

Die Beiträge werden von der Mitgliederversammlung festgelegt und beschlossen.

1. Fälligkeit
Der von der Mitgliederversammlung beschlossene Jahresbeitrag ist mit Beginn des Geschäftsjahres fällig.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2. Jahresbeitrag
Der Jahresbeitrag für den Felsenkellerverein beträgt seit 2008 unverändert € 450,00. Freiwillige mehr Zahlungen sind gern gesehen, Ausnahmeregelungen nach nach unten sind möglich.
Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

3. Zahlungsmöglichkeiten
Die Beiträge werden im Februar und im August eines Jahres je zur Hälfte eingezogen.
Das System ermöglicht ab sofort auch Einzelvereinbarungen. Wer besser mit anderen Terminen zurechtkommt, kann Quartals-  oder Monatsraten vereinbaren.

Förder-Beitragskonto bei der Sparkasse Marburg
BIC HELADEF1MAR
IBAN DE92 5335 0000 0000 0477 83

4. Sonderspenden
für besondere Spenden, Nachlässe, Vermächtnisse und Legate wurde ein Fonds ausgegliedert:

Denkmalschutzerhaltungsbeiträge für den Felsenkeller-Erhaltungs-Fonds bei der Sparkasse Marburg
BIC HELADEF1MAR
IBAN DE03 5335 0000 0000 0744 11

Die Wirtschaftskommission hat  im Jahr 2008 empfohlen, dass jedes Mitglied auf dieses Konto Sonderspenden ab € 1000,00 zur Sicherstellung des Vereinszwecks, insbesondere der Erhaltung des besonderen Hauses als „Felsenkeller“ leisten soll. Das Haus ist als Solitär im Buch des Landesamtes für Denkmalschutz in Wiesbaden eingetragen.
Es besteht Einigkeit darüber, dass über dieses Konto ausschließlich durch Beschluss der Mitgliederversammlung verfügt werden soll. Ziel ist es, bis eine Größenordnung von € 200.000.00 zu erreichen. Damit soll die Existenzsicherung auch für plötzlich auftretende größere Maßnahmen zur Erhaltung des Hauses gesichert werden.
Dieser Erhaltungs-Fonds wächst seit dem 31.3.2008.

5. Beschlusslage zu Beitragsrückständen und Beitragsermäßigungen
Im Sinne der Gleichbehandlung der Mitglieder ist der Kassenwart gehalten, alle Fälle von Minderzahlungen kritisch zu überprüfen und die betroffenen Mitglieder schriftlich um eine  einfache Erklärung zu bitten. In regelmäßigen Abständen ist zu prüfen, ob die für die Beitragsermäßigung früher geltend gemachten Gründe wirklich noch fortgelten.

a) Zum Verfahren bei Beitragsrückständen hat der Vorstand folgende Festlegungen getroffen:
1. Laufende Kontrolle der Stammdaten und Bankverbindungen.
2. Alle Selbstzahler werden auf die satzungsmäßige Verpflichtung hingewiesen, das Einzugsverfahren einzuräumen.
3. Wenn das Ausbleiben von Beiträgen erkennbar wird, verschickt die Kassenwart Mahnschreiben mit Fristsetzung.
4. Bei erfolgloser Mahnung werden die aufgelaufenen Fälle in der nächsten Sitzung des FKV-Vorstandes beraten. Hierbei wir ein Mitglied bestimmt, das das säumige Mitglied persönlich mit dem Ziel der baldigen Begleichung der Rückstände anspricht.
5. Bleibt auch dieser Versuch erfolglos oder werden getroffene Vereinbarungen nicht eingehalten, kann der Vorstand über den Ausschluss befinden.
6. Bei einem Ausschluss oder vorhergehenden Austritt des betroffenen Mitglieds sind die Beitragsschulden, bei Einrede der Verjährung die noch nicht verjährten Beitragsrückstände, mit Hilfe eines Anwalts im gerichtlichen Mahnverfahren geltend zu machen.

b) Zum Verfahren bei Ermäßigungsanträgen hat Vorstand folgende Festlegungen getroffen:
1. Als Ermäßigungen kommen in Betracht:
a. Stundung
b. Ermäßigung
c. Erlass
2. Zunächst prüft der Kassenwart die schriftlich vorgetragene Begründung. Es kommt auf die Qualität der Gründe an. Wenn jemand sich ein teures Haus, Auto oder Mietwohnung leistet, dann kann das nicht zu Lasten des Vereins gehen. Wenn er dagegen durch einen Schicksalsschlag, z.B. Arbeitslosigkeit, Frühverrentung, Berufsunfähigkeit oder Krankheit (auch in der Familie) besonders finanziell belastet ist, dann kann eine vorübergehende Stundung oder Reduzierung vereinbart werden.
Keine Zahlung von Beiträgen sollte es nicht mehr geben.
3. Bei triftigen Gründen für die Unzumutbarkeit einer vollen Beitragszahlung wird der Beitrag im Normalfall um jeweils 50 % reduziert (halber Beitrag als „Standardermäßigungstarif“ auf maximal 2 Jahre). Die Entscheidung liegt beim Kassenwart.
4. In besonderen Härtefällen kann auch eine weitergehende Ermäßigung erfolgen. Es ist zumindest ein „ Mindestbetrag“ zu zahlen. Das Mitglied ist an seine Selbstverpflichtung zu binden.
5. Alle Ermäßigungen sind grundsätzlich zu befristen, bei Berufsanfängern auf höchstens zwei Jahre. Nach Fristablauf ist, wenn kein begründeter Wiederholungsantrag gestellt wird, der Normalbetrag einzuziehen.